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Impressionen unserer Herbstzuchtprüfungen am 17.09. & 18.09.2022

Wasserübungstage für HZP und VGP

Weiheranlage Puttelange aux Lac, Frankreich

 

Die Prüfungssaison ist in vollem Gange und vor den anstehenden Prüfungen wird geübt und getestet.

 

Jeder Hundeführer will sehen wo steht sein Hund, kann er zur Prüfung gehen, muss noch speziell nachgearbeitet werden? Die Übungstage müssen organisiert werden, insbesondere Zeitablauf, lebende Enten, etc.

 

Durch die unterschiedliche Gesetzeslage in den Bundesländern: "Arbeit mit der lebenden Ente" finden die Übungstage und Prüfungen Wasserarbeit im grenznahen Frankreich statt. Eine sehr gepflegte Anlage mit 5 verschiedenen Teichen unterschiedlicher Größenordnung. Die beiden Teiche, die fürs Training und für die Prüfung vorgesehen sind, haben trotz der Hitzeperiode normalen Wasserstand und sehr guten Schilfbewuchs. Wir, sowie andere Zuchtvereine, sind dort schon einige Jahre für die Wasserarbeit zu Gast.

 

Das Wetter spielte mit, die Hitze war gebrochen, wenig Wind und bewölkt.

 

Ich gebe die Impressionen der beiden Tage wieder und diese sollen auch zum Nachdenken und als Anstoß für die Hundeführer gelten.

 

Die Anfahrtswege der Hundeführer sind für viele sehr weit, bis 300 km. Der zeitliche Ablauf und die Einteilung wurden den Hundeführern durch die Landesgruppenvorsitzende rechtzeitig mitgeteilt. Pünktlichkeit ist wichtig, wie auch auf der Jagd, man sollte immer Verzögerungen im Verkehr mit einplanen.

 

Einige Hundeführer sind sehr frühzeitig anwesend, aber ohne tote Ente!  Aha, die bringt der Kollege mit, der erscheint allerdings mit 30 Minuten Verspätung. Das fängt ja schon gut an. Nachdem der Nachzügler eingetroffen ist, Hund raus und direkt ans Wasser. Nein, das kann doch nicht sein! Nach ca. 2 Stunden Fahrt sollte man dem Hund doch Gelegenheit geben, sich zu bewegen und evtl. zu lösen. Nachdem der Unpünktliche von mir entsprechend zusammengefaltet wurde die Tochter, Jungjägerin, die den Hund führte den Tränen nahe war, konnte die Arbeit endlich beginnen.

 

Ich möchte nicht auf die Leistungen der Hunde im Detail eingehen. Bei der Jungjägerin, Jugendliche und Erstlingsführerin, ist mir dies leicht gefallen. Gute Hunde sind leicht zu beurteilen, insgesamt eine  sehr gute Leistung von Hund und Hundeführerin. Vielversprechend für die Zukunft! Die Gruppe der Übenden hatte alles zu bieten. Rüden, Hündinnen, läufige Hündinnen, andere Vorstehhunderassen, Erstlingsführer und erfahrene Hundeführer. So vielfältig wie die Gruppe war auch die unterschiedliche Arbeit der Hunde und Hundeführer. Hunde die absolut nicht oder nur sehr schwer ins Wasser gehen. Hunde die auf den Schuß abdrehen und wie immer mit sehr viel Mängeln im Apport und Gehorsam.

 

Ich versuche immer, den Hundeführen soviel Hilfestellung wie möglich zu geben und zu unterstützen. Es stellt sich mir immer wieder die Frage: "Wie und mit wem trainieren die Hundeführer und vor allem wie sieht das aus, wenn die Waffe noch mitgeführt wird und der Hundeführer schießen muß.

 

Gehorsam ist Sicherheit!!!!!

 

Ich höre immer wieder: "Das hat er noch nie gemacht!" Dies zu glauben, fällt mir allerdings sehr oft schwer und ist für mich, beim Verhalten einzelner Hunde, kaum vorstellbar. Das Wochenende ist zum Üben da und der Hundeführer kann den Leistungsstand seines Hundes, prüfungskonform abrufen. Der größte Anteil der anwesenden Hunde zeigte hervorragende, sehr gut bis gute Leistungen und die Hundeführer können ruhigen Gewissens zur Prüfung gehen. Auch an diesem Wochenende waren wie immer hervorragende, selbstständig arbeitende Hunde dabei und dies lässt das Herz eines jeden Hundeführers höher schlagen.

 

 Wie war das Übungswochenende? Es gab Licht und Schatten, Sonne und Finsternis!

 

Ich bin an dem Gewässer schon einige Jahre als Schütze und Helfer bei Übungstagen und Prüfungen zugegen und habe hierbei schon mehrere Hundert Hunde der unterschiedlichsten Jagdhunderassen gesehen.

 

Liebe Weimaranerfreunde, betrachten Sie meine Ausführungen nicht als persönliche Kritik, sondern als Hilfe und Anregungen zum Nachdenken. Oft gestellte Frage: "Sind die Hunde und Hundeführer schlechter als früher?"

 

Dies kann ich klar, grundsätzlich mit nein beantworten. Es gibt und es gab immer ein Auf und Ab.

 

Die Zeiten haben sich geändert, auch die Voraussetzungen für unsere Hundearbeit. Die neue Generation Hundeführer hat oftmals eine andere Einstellung zur Sache. 

 

Ich wünsche Euch allen viel Freude bei der Arbeit mit dem Hund und für die anstehenden Prüfungen viel Suchenglück und den bestmöglichen Erfolg.

 

Waidmannsheil und Horüdho

 

Werner Thom

Landesjagdhundeobmann VJS Saarland

 

 

B - Wurf vom Wallenborn

Die Welpen sind da! Aktuell suchen noch einige Welpen jagdliche Führer.

 


Sommerfest mit Zuchtschau 22.05.2022

Bei sommerlichen Temperaturen und mit zahlreichen Besuchern fand dieses Jahr unsere Zuchtschau und das Sommerfest am Angelsportheim in Heinitz statt. In diesem Jahr durften wir Gäste aus mehreren Landesgruppen begrüßen, was uns sehr gefreut hat. 

An dieser Stelle möchten wir nochmals den zahlreichen und unermüdlichen Helfern für Ihren Einsatz danken.

R II - Wurf vom Forst

Die Welpen sind da! Aktuell suchen noch 3 Rüden jagdliche Führer.

 


Sommerfest mit Zuchtschau 22.05.2022

Über zahlreiche Besucher, sowie Kuchen- und Salatspenden würden wir uns sehr freuen.

VJP bei Berus am 12.04.2022

VJP bei Hahnheim am 09.04.2022

VJP in Bitigheim am 06.04.2022

VJP in Bruchmühlbach am 03.04.2022

Bei kühlem aber sonnigen Wetter fand unsere VJP in Bruchmühlbach statt. An dieser Stelle gratulieren wir allen Gespannen mit einem kräftigen Waidmannsheil.

Bringtreue in Bildstock am 05.03.2022

Bei herrlichem Sonnenschein fand unsere traditionelle Bringtreueprüfung im Revier

Bildstock/Heinitz statt. 3 von 6 Teams konnten die Leistungsprüfung bestehen.

19.02.2022

Vorbereitung Zuchtschau/Ringtraining

Für nähere Informationen und Termine  wenden sich Interessenten

bitte direkt an Werner Thom unter 0170 1159073.

 

Themen:

  • korrektes Messen
  • Zahnkontrolle
  • Handling im Ring 
  • Erläuterung des Wesenstests

16.02.2022

Wurf im Zwinger vom Wiesbachtal

Am 16.02.2022 wurden 2 Rüden & 4 Hündinnen gewölft.


09.02.2022

Bericht zum Seminar VSwP /VFsP mit Werner Thom

 

Von der Wiege bis zur Bahre – Seminare – Seminare

Es gibt haufenweise Seminare zu allen

möglichen Hundethemen. Als Lernform

oder Einstieg in neue Fachgebiete etc.

finde ich Seminare grundsätzlich sehr

angenehm, wenn sie denn gut gemacht

sind.

Schon das Thema Vorstellung und

Erläuterung der VSwPO und VFsPO klang

nach hopp oder top. Das konnte ein lang-

weiliges runter beten der Prüfungs-

ordnung werden oder eine richtig

spannende Sache. Es wurde das Letztere.

Dass sich meine etwas weitere Anfahrt

gelohnt hatte, zeigte sich bereits nach

wenigen Minuten. Referent Werner Thom

und sein Organisationsteam hatten alles

sehr gut vorbereitet.

Spätestens bei Folie 3 war mir klar, wenn

der Praxisteil so wird, wie der Theorieteil,

dann kann man hier sehr viel mitnehmen.

Die Folien strukturiert und sehr gut les-

bar, nicht überfrachtet und ausreichend

lange eingeblendet.

Besonders gut gefiel mir, dass Werner

beide Seiten der Medaille beleuchtete.

Also nicht nur, was muss der Hunde-

führer bei Nennung etc. beachten,

sondern auch, was darf in einer

solchen Prüfungsausschreibung

stehen und was nicht.

Die Qualität von Seminaren, besonders

wenn man eine längere Anreisezeit hat,

steht und fällt für mich nicht zuletzt mit

dem zeitlichen Ablauf. Gerne sprengen

Referenten selbstverliebt jeglichen Zeit-

rahmen mit anfangs zweifelsohne netten

Anekdoten aus der Prüfungspraxis. Alles

gut und schön, aber ich habe schon

extreme Verschiebungen von 2 Stunden

erlebt, die nur durch mehr oder minder

schmückendes Beiwerk entstanden sind

und zu gut Deutsch irgendwann einfach

nur noch genervt haben. Werner Thom

hatte seinen Ablauf jedoch perfekt im

Auge, trug lebhaft und gut verständlich

die Inhalt jeder PO in wesentlichen

Stichpunkten vor. Auch für Verständnis-

fragen aus dem Teilnehmerkreis blieb

ausreichend Zeit.

Nach einer kurzen Mittagspause mit

schmackhaftem selbstgemachten

Kartoffelsalat und Currywurst, gings

ins Revier zum Praxisteil. Ich war sehr

gespannt, denn gerade zum Thema

Schweiß, Fährte & Co gelingt ein

Praxisteil nur, wenn er wirklich gründlich

und vor allem rechtzeitig vorbereitet

wurde. Und das war er allemal.

Zunächst lernten wir Carsten Federspiel,

einen praxiserfahrenen Nachsuchenführer

von Saar Forst und später seinen

Hannoverschen Schweißhund, Bruno

(10 Mte.) kennen.

 

Wer sich unter den sogenannten

„Hirschmännern“, elitäre Nachsuchen-

führer vorstellt, die von oben herab auf

„Nachsuche verursachenden Otto-Normal-Jäger“

schauen, wurde endgültig eines Besseren

belehrt. Beschämend uneitel und locker,

stellte sich Carsten Federspiel der

Gruppe vor, zeigte einen Ausblick auf die

nachfolgenden praktischen Übungen und

hob einige Schlüsselmomente, die im

Verlauf einer Nachsuche oder beim

Training auftreten können, hervor.

Geschickt, ohne erhobenen Zeigefinger,

sensibilisierte er uns Teilnehmer für die

große Verantwortung, die ein jeder Jäger

von uns trägt und die direkt beim

Bewerten des Anschusses und damit

der Einschätzung der „Gefahrenlage“

und „Einschätzung der zu erwartenden

Schwierigkeiten“ beginnt.

Nie hatte man das Gefühl, dass das

Thema Nachsuche zur „heiligen Kuh“

hochstilisiert wurde, immer konnte

man seinen anschaulichen Ausführungen

gut folgen. Alle Fährtenvarianten,

getupft, gespritzt, mit Fährtenschuhen

getreten, wurden demonstriert, dazu

separate Verweiserstrecken.

Wer jemals so etwas vorbereitet hat,

weiß, wieviel Arbeit, Vorüberlegungen

und „gemachte Kilometer“ da drin

stecken. Die Fährten wurden von ganz

unterschiedlichen Gespannen gearbeitet.

Mutig fand ich es, sich vor einer Gruppe

von rund 20 Teilnehmern, die ja gerne

mal was besser wissen, die

Demonstrationsfährten zu arbeiten.

Ich glaube das wusste auch jeder sehr

zu schätzen. Man konnte viel lernen,

auch wenn es manchmal nicht ganz

einfach war, so weit vorne im Tross

mit zu laufen, dass man alles sehen

konnte ohne das Gespann zu stören.

Interessant war, dass man dann, am

Stück angekommen, seine eigene

Einschätzung der jeweiligen

Fährtenarbeit mit der Bewertung

von Werner Thom, bzw. Carsten

Federspiel abgleichen konnte. So

bekam man langsam immer mehr den

Blick dafür, was man selber anders oder

eventuell gar nicht wahrgenommen

hatte oder was man ähnlich bewertet hätte.

Die Veranstaltung endete gegen

16.00 Uhr, zumindest der offizielle Teil

und ich bin mit dem Gefühl nach Hause

gefahren, dass ich sehr viel Neues gelernt

habe, einige neue Denkansätze mit nehmen

konnte und die eine oder andere neue

Herangehensweise in mein Training mit

aufnehmen werde. Bleibt dem Team,

die dieses Seminar auf die Beine gestellt

hat zu gratulieren und Danke zu sagen

und es bleibt zu hoffen, dass motivierte

Menschen diese Idee weiter ausbauen

und sich an weitere Themen heranwagen.

 

Bericht von Kathleen Kinzer


09.02.2022

E II - Wurf vom Mayener-Hinterwald

Im Zwinger vom Mayener-Hinterwald werden Mitte April Welpen erwartet.